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Degenerative Erkrankungen


Degenerative Erkrankungen - Baker Zyste

Bei der Baker-Zyste kommt es zu einer Aussackung der hinteren Kapselwand am Kniegelenk. Hierbei wird durch einen erhöhten Druck und Flüssigkeitsansammlung im Kniegelenk die Gelenkinnenhaut meist nach innen in die Kniekehle vorgedrückt.

Andere Bezeichnungen für die Baker-Zyste sind Poplitealcyste oder K niekehlenzyste. Der Begriff Baker-Zyste wird hauptsächlich im Rahmen einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung gebraucht.  

Bei der Ausbildung einer Baker-Zyste kommen hauptsächlich mechanische Ursachen im Kniegelenk in Frage. Es sollen hier die Meniskusschäden, Erkrankungen der Knieinnenhaut als auch sehr häufig degenerative Erkrankungen im Kniegelenk genannt sein.

Die Baker-Zyste entsteht durch Reizungen oder entzündliche Veränderungen der Schleimhaut im Knie. Es entsteht eine vermehrte Wasseransammlung (Erguss). Durch den erhöhten Druck wird die Schleimhaut nach hinten in die Kniekehle heraus gedrückt und bildet dort eine Baker-Zyste.

Wenn die Reizerscheinungen im Kniegelenk zurückgehen, bildet sich oft auch die Baker-Zyste wieder von allein zurück. Bildet sich ein so genannter Ventilmechanismus, kann die Baker-Zyste verbleiben. Weitere Informationen zur Baker-Zyste finden Sie unter:
www.degenerative-erkankungen.de/baker-zyste/

Degenerative Erkrankungen - Chondrokalzinose

Bei der Chondrokalzinose sind ebenso wie bei der Gicht Ablagerungen in den Gelenken zu finden. Es kann aber auch die Gelenkinnenhaut, die Sehnen, Bänder, die Menisken als auch die Bandscheiben betroffen sein.  

Die Chondrokalzinose wird häufig zusammen mit der Gicht, bestimmten Bluterkrankungen sowie Überfunktionen der Nebenschilddrüse beobachtet. Oft gibt es auch Zusammenhänge zwischen der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) sowie Erkrankungen der Nieren.  

Die Chondrokalzinose kommt besonders im mittleren und höheren Lebensalter vor.  

Die eigentliche Ursache ist nicht bekannt. Man vermutet lokale (örtliche) Stoffwechselstörungen. Die Chondrokalzinose kommt in bestimmten Familien häufiger vor.  

Bei der Chondrokalzinose kommt es zu Knorpelverkalkungen, die zu einer Arthrose (Verschleiß) von Gelenken führt oder aber auch akute Reizerscheinungen an den Gelenken hervorrufen kann, wenn die Kristalle in ein Gelenk einbrechen. Weitere Informationen zur Chondrokalzinose finden Sie unter: www.degenerative-erkrankungen.de/chondrokalzinose/

Degenerative Erkrankungen - Heberden-Arthrose

Bei der Heberden-Arthrose handelt es sich um degenerative Erkrankungen (Verschleißerkrankung) im Bereich der Fingerendgelenke mit z. T. starken Schmerzen.

Bei der Heberden-Arthrose sind meist Frauen nach der Menopause betroffen. Es liegt eine genetische Disposition (angeborene Ursache) vor.

Andere Ursachen der Heberden-Arthrose können wiederkehrende Verletzungen im Fingerendgelenk, aber auch Fehl- oder Überbelastungen, Witterungseinflüsse wie Feuchtigkeit und Kälteexposition, Wechselwirkungen von Psyche und Körper sowie hormonelle und stoffwechselbedingte Ursachen haben.

Bei der angeborenen Form der Heberden-Arthrose treten an den meisten Langfingern viele Knötchen auf, die für diese Form charakteristisch (beweisend) sind.

Bei der erworbenen Form der Heberden-Arthrose treten die Veränderungen im Bereich der Fingerendgelenke meist nur an einzelnen Fingern auf. Weitere Informationen zur Heberden-Arthrose finden Sie unter: www.degenerative-erkrankungen.de/heberden-arthrose/

Degenerative Erkrankungen - Kyphose

Bei der Kyphose handelt es sich um eine vermehrte Rundrückenbildung meist im Bereich der Brustwirbelsäule (BWS). Bei der Kyphose geht die Rundrückenbildung über das normale Maß hinaus.

Für die Entstehung der Kyphose kommen mehrere Ursachen in Frage. Es können endogene (angeborene) Ursachen, Stoffwechselstörungen, Entzündungen, aber auch starke mechanische Beanspruchungen angenommen werden. Bei den angeborenen Ursachen können Fehl- oder Missbildungen bei der Entwicklung der Wirbelsäule oder der einzelnen Wirbelkörper auftreten.

Eine weitere Ursache können Cystenbildungen im Bereich des Rückenmarks mit zunehmenden Lähmungen sein. Während der Jugend können Haltungsschäden oder der so genannte Morbus (M.) Scheuermann  einen vermehrten Rundrückens hervorrufen.

Auch bei Unfällen mit Schädigungen der Wirbelsäule, der Wirbelkörper oder bei entzündlichen Erkrankungen, wie bei der Tuberkulose, können vermehrte Keilwirbelbildungen zu einer Kyphose führen. Nach chirurgischen Eingriffen bei Tumoren ist eine vermehrte Rundrückenbildung oft nicht zu vermeiden.

Bei den Stoffwechselerkrankungen steht an erster Stelle die Osteoporose (Knochenschwund). Selten sind die Glasknochenkrankheit (Osteogenesis imperfecta) und die angeborenen Kollagenosen. 

Die Statik und die Funktion der Wirbelsäule wird durch das Zusammenspiel von Knochen, Muskeln und Bändern gewährleistet. Durch die o. a. Erkrankungen kann diese Balance gestört sein, so dass eine vermehrte Kyphose auftritt. Im Wachstumsalter kann beim M. Scheuermann der Wirbelkörper vorn in seiner Höhe vermindert werden, so dass eine vermehrte Rundrückenbildung auftritt.

Beim M. Bechterew, einer entzündlichen Wirbelsäulenerkrankung, kann dies durch Verkürzungen und Verknöcherungen im Bereich der Wirbelsäulenbänder auftreten.

Eine Kyphose kann daher sowohl durch Veränderungen am Wirbelkörper als auch durch Schädigungen im Bereich der Bänder, Muskeln und des hinteren Halteapparats  der Wirbelsäule verstärkt werden. Weitere Informationen zur Kyphose finden Sie hier:
www.degenerative-erkrankungen.de/kyphose/

Degenerative Erkrankungen - Morbus Forestier

Der Morbus Forestier wird auch hyperostotische Spondylose oder Hyperostosis ankylosans vertebralis senilis genannt. Der Morbus Forestier ist eine Sonderform von degenerative n Erkrankungen hauptsächlich im Bereich der Brustwirbelsäule (BWS). Der Morbus Forestier kann aber auch an anderen Gelenken auftreten, z. B. in den Ellenbogengelenken, an den Hüftgelenken sowie der Halswirbelsäule (HWS). Oft werden auch starke Verkalkungen im Bereich der Bänder gefunden oder auch Kapselverkalkungen rund um die Gelenke. 

Männer sind wesentlich häufiger betroffen als Frauen. Die Erkrankung tritt meist erst nach dem 60. Lebensjahr auf.  

Die Wissenschaft ist sich noch nicht im Klaren, ob es sich beim Morbus Forestier um eine Variante des normalen Verschleißes an der Wirbelsäule, der sogenannten Spondylosis deformans, handelt oder ob es ein eigenständiges Krankheitsbild ist. Der Morbus Forestier tritt sehr häufig bei Stoffwechselstörungen auf. Hier wird insbesondere der Diabetes mellitus, die Zuckerkrankheit, genannt. Der Morbus Forestier kommt aber auch gehäuft bei Fettstoffwechselstörungen oder bei der Gicht auf. Weitere Informationen zum Thema Morbus Forestier finden Sie unter:
www.degenerative-erkrankungen.de/morbus-forestier/

Degenerative Erkrankungen - Pseudogicht

Die Pseudogicht kommt besonders im mittleren und höheren Lebensalter vor.  

Die Pseudogicht wird häufig zusammen mit der Gicht, bestimmten Bluterkrankungen sowie Überfunktionen der Nebenschilddrüse beobachtet. Oft gibt es auch Zusammenhänge zwischen der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) sowie Erkrankungen der Nieren.  

Bei der Pseudogicht sind ebenso wie bei der Gicht Ablagerungen in den Gelenken zu finden. Es kann aber auch die Gelenkinnenhaut, die Sehnen, Bänder, die Menisken als auch die Bandscheiben betroffen sein.  

Die eigentliche Ursache ist nicht bekannt. Man vermutet lokale (örtliche) Stoffwechselstörungen. Die Pseudogicht kommt in bestimmten Familien häufiger vor.  

Bei der Pseudogicht kommt es zu Knorpelverkalkungen, die zu einer Arthrose (Verschleiß) von Gelenken führt oder aber auch akute Reizerscheinungen an den Gelenken hervorrufen kann, wenn die Kristalle in ein Gelenk einbrechen. Weitere Informationen zum Thema Pseudogicht finden Sie unter: www.degenerative-erkrankungen.de/pseudogicht/

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Aktualisiert: Juli 2010

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